Grönland

Grönland ist die größte Insel der Welt. Aufgrund seiner nördlichen Lagen, inmitten des Atlantischen Ozeans und dem Polarmeer, wird Grönland von kalten Strömungen umgeben und seine Küsten werden ständig gekühlt. Dies, zusammen mit der kalten Abstrahlung aus dem Landesinneren, ist der Grund für Grönlands arktisches Klima. Der Eispanzer, mit einer Nordsüd Ausdehnung von 2.500 km und bis zu 1.000 km zwischen Ost und West, bedeckt 1.833.900 km², was 85% der Landesfläche Grönlands entspricht. Im Landesinneren ist der Gletscher bis zu 3 km dick und birgt 10% der weltweiten Süßwasserreserven. Die eisfreie Fläche mit 350.000 km² entspricht ca. der von Frankreich. Die verschiedenen Nationalparks bedecken ungefähr 1/3 der Insel, 1974 wurden im Nordosten weitere 750.000 km² befriedet und sie stellen heute den größten Nationalpark der Welt. Geologisch gesehen ist Grönland die älteste Landmasse der Welt, mit Gestein welches sich bis zu 3,7 Milliarden Jahre zurückdatieren lässt. Zum Vergleich dazu wird das Alter der Erde auf 4,6 Milliarden Jahre geschätzt. Untersuchungen haben ergeben, dass Grönlands Untergrund, einschließlich des Gesteins unterhalb des Eispanzers, mindest 1,6 Milliarden Jahre alt ist. Hauptsächlich wurde die Topografie Grönlands durch die Gletscher der Eiszeiten gestaltet, doch auch noch heutzutage verändern Erdbeben, vulkanische Prozesse und Verwerfungen das Land. Kein Wunder also, das Grönland ein Eldorado für Geologiefans ist.

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